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Mathmos Teelicht Lavalampe "Fireflow R1" Chrom, Grün

Mathmos Teelicht Lavalampe Die innovative Fireflow R1 von Mathmos, dem Erfinder der Lavalampe, ist die Lavalampe, die mit einem Teelicht betrieben wird. Inspiriert vom Wettlauf ums All in den späten 60er Jahren und zur Zeit der Erfindung der Lavalampe erscheint die Fireflow R1 in der bekannten Mathmos Raketen Form. Setzen Sie ein einzelnes Teelicht in den Raketenboden und innerhalb weniger Minuten erwacht die kultige Mathmos Lava Formel zum Leben. Der Korpus in Form einer Rakete wird aus einer gegossenen Zink-Legierung in verchromter Ausführung gefertigt und kann beim Betrieb heiss werden, weshalb - wie beim Betrieb von Kerzen allgemein - Vorsicht geboten ist. Die Glasflasche ist nach der Mathmos Lava Formel mit ungiftiger, klarer Flüssigkeit und farbigem Paraffin befüllt. Dabei wird bei Mathmos in England seit 1963 jede Flasche noch von Hand befüllt. Diese Handarbeit gibt den Mathmos Lampen die beste Gestaltung der Lava-Formationen, die klarsten Flüssigkeiten und die längste Lebensdauer der Flaschen. Die langjährige Erfahrung, das Mathoms-Erbe und die hohe Qualität des gesamten Produkts ist das, was eine Mathmos Lava-Lampe von anderen trennt. Die Fireflow R1 hat einen Nutzzeitraum von 3 Stunden, was der Brenndauer von einem Teelicht entspricht. Lesen Sie auch die weiteren Information zur Geschichte der Lavalampe von Mathmos.

Aus gegossener Zinklegierung, verchromt. Mit Glasflasche und Mathmos Lavaformel. Leuchtmittel: Teelicht (inklusive). Höhe: 240 mm. Gewicht: 525 g. Etwa 3 Stunden Betriebsdauer. Aus England.
Verfügbarkeit: Sofort lieferbar
37,00 EUR
 incl.19 %UST zzgl.
Preis pro Stück.
Art.Nr.: 103498
Die Geschichte von Mathmos - Erfinder und Original Hersteller der Lavalampe.

1963 - 1989


Die zündende Idee, aus der später die Lavalampe hervorgehen sollte, kam Edward Craven-Walker in einem Pub in New Forest im Süden Englands. Inspirationsquelle bot eine Eieruhr, von einem gewissen Herrn Dunnet entworfen, in der ein Tropfen in einer Flüssigkeit aufstieg, sobald das Ei fertig war. Walker arbeitete mehrere Jahre an der entsprechenden Formel für eine Lampe, die nach demselben Prinzip funktioniert. Die Lavalampe oder Astrolampe, wie damals noch genannt, wurde zum Kultobjekt der sechziger Jahre und tauchte auch in zahlreichen zeitgenössischen Filmen und Fernsehsendungen auf, allen voran in der englischen Kultserie The Prisoner.

Hergestellt wurde die Lavalampe - damals wie noch heute - in Poole, Dorset in Südengland und dann in hoher Stückzahl weltweit unter dem originalen Firmennamen Crestworth verkauft. Hr. Walker meldete weltweit Patente an und schloss Lizenzvertraege mit einer Vielzahl von ausländischen Firmen, welche seine Erfindung, für die Dauer des Patent, in Ihrem Land herstellen und verkaufen durften.

Die Lizenz für den USA Markt veräußerte Hr. Walker 1966 an das amerikanische Unternehmen Haggerty. Diese Firma heisst heute "Lava Lite", und obwohl diese nicht die Lavalampe erfand, prägte Sie den Ausdruck "lava lite", welche heutzutage in Verbindung mit der Lavalampe weitverbreitet benutzt wird um die Erfindung von Hr.Walker zu beschreiben.

Das bedeutet das Lava Lite sich heutzutage als "Hersteller der originalen Lavalampe" bezeichnen darf, da Sie den Ausdruck erfanden,statt das Produkt. Edward Walker war eine außergewöhnliche Persönlichkeit: Pilot im zweiten Weltkrieg, arbeitete er als Buchhalter, gründete ein Naturistencamp und führte bei FKK-Unterwasserfilmen Regie. Er lud die Besetzung des Musicals Hair zu sich ein und flog selbst in hohem Alter noch hervorragend Hubschrauber. Durch den neuen Zeitgeist, der Ende der 1970 und Anfang der 1980er anbrach, sank die Nachfrage nach Lavalampen, wodurch die Produktion auf eine kleine Stückzahl schrumpfte.

1989 - 1998

In 1989 übernahmen Cressida Granger und David Mulley, zwei junge Antikhändler, die Firma. Cressida hatte bis dahin klassische und neue Lavalampen, sowie andere Produkte aus den 60igern, auf dem Camden Market verkauft und wusste das es eine starke Nachfrage nach diesen gab. Edward Craven Walker, der Erfinder der Lavalampe, welcher die Firma auch nach ihrem Höhepunkt in den 70igern weitergeführt hatte, war froh ein Geschäft mit ihnen einzugehen, bei welchem Sie die Firma leiteten und mit der Zeit abkauften.

Cressida and David brachten das ursprüngliche Lavalampen-Sortiment modernisiert wieder auf den Markt, wobei sie auf Qualität setzten. 1992 wurde aus dem Firmennamen Crestworth Mathmos, benannt nach der brodelnden Macht im Kultfilm der 60iger Barbarella.

Dies geschah genau zur richtigen Zeit. Die Nachfrage nach der originalen Lavalampe war so hoch, dass sich die Firma jedes Jahr um das Zweifache vergrößerte. Mathmos benötigte mehr und mehr Produktionsfläche auf Ihrem originalen Fabrikgelände in Poole, um mit der steigenden Nachfrage mithalten zu können, da alle Produkte dort hergestellt wurden. In London zog Mathmos alle paar Jahre um. Sie begannen in einem kleinen Raum in Primrose Hill und endeten in dieser Zeit in eigenem 930 m2 großen Gebäude in Old Street, wo sich der Firmensitz heute noch befindet.

Eine Vielzahl von neuen selbst gestalteten Produkten brachte Mathmos in dieser Zeit auf den Markt. Dazu gehört die Telestar und der Space Projector, welche Mathmos Klassiker wurden und auch heute noch im Sortiment vertreten sind. Mathmos Graphiken, welche in eigener Designabteilung gestalltet werden, wurden zu einem essentiellen Bestandteil der Marke und gewannen Auszeichnungen im Bereich Design, sowie Commercial Awards.

Mathmos wurde in die "Virgin Atlantic's Fast Track 100" Liste, der 100 am schnellsten wachsenden Unternehmen in Großbritanien, aufgenommen und gewann den ersten Queens Award für Export. Mathmos produzierte und verkaufte buchstäblich millionen von Lavalampen.

Zu diesem Zeitpunkt tauchten die ersten kostengünstigen Kopien der Lavalampe aus China auf, was die Firma bedrohte, da das Patent seit längerem ausgelaufen war, so dass Mathmos sich verändern musste.

1998 entschied sich David weiterzugehen und Cressida übernahm die Firma als alleinige Besitzerin.

1998 - 2009

Cressida Granger wurde alleinige Besitzerin von Mathmos im Jahre 1998 und startete zu diesem Zeitpunkt die Wiedererfindung des Unternehmens.

Ein Program zur Entwicklung neuer Produkte wurde gestartet und Mathmos erstes Design Studio in London etabliert. Die Produktion der neuen Produkte wurde ins Ausland verlegt, um wettbewerbsfähigere Preise anbieten und um den unvermeidlichen Kopien die Stirn bieten zu können.

Die Produktion der originale Lavalampe ist in Großbritannien geblieben, um Kontrolle über die Formel und Qualität zu behalten. Matmos fühlte damals, wie heute, dass es einzigartig und wertvoll ist das selbsterfundene Produkt über einen so langen Zeitraum am gleichen Ort zu produzieren.

1999 gelangte Cressida unter die Finalistinnen des Verve Cliquot zur Geschäftsfrau des Jahres und in 2000 gewann Mathmos seinen zweiten Queens Award im Bereich Export. In 2000 brachte Mathmos die "Fluidium" nach dem Entwurf von dem berühmten Designer Ross Lovegrove auf den Markt, was von Rankin fotographiert wurde und den neuen mehr auf Design orientierten Weg für Mathmos signalisierte. Traurigerweise verstarb im gleichen Jahr Edward Craven Walker, der Erfinder der Lavalampe. Er war Mathmos bis zuletzt als Berater und Champion der von Ihm gegründeten Firma erhalten geblieben.

Mathmos konzentriert sich auf Entwicklungen neuer Lichttechnologien und Designs, welche Leute mit einbezieht und erfreut. Mathmos mobiles Sortiment war das erste wiederaufladbare transportierbare LED Produkt auf dem Markt, welches mit Aaron Rincover's Bubble startete und sich zu einem farbwechselnden Aduki Sortiment entwickelte. Das Konzept der Bubble war extrem innovativ und gewann mehrere Preise und Auszeichnungen, darunter den IDEA Award, die D&AD Auszeichnung und den Roten Punkt Preis, um nur einige zu nennen.

Mathmos patentierte Airswitch Technologie wurde kritisch und kommerziell sehr gut aufgenommen, wie auch El Ultimo Grito's Lampenschirme, welche Beide Design Awards gewannen und für einige nominiert wurden.

Einige Mathmos Produkte werden ausschließlich intern von Mathmos Design Studio entwickelt, wie Aduki oder Thaw Lampe. Andere werden in Zusammenarbeit mit externen Designern entwickelt, wie Airswitch Az Lampe mit den Azumi's. Designer sind willkommen an Mathmos mit Ideen für neue Produkte heranzutreten.

Mathmos bleibt ansässig in Poole, Dorset in Großbritanien - wie seit 1963 und hat außerdem ein Geschäft in London / Büro in Hoxton und freut sich über Besuch in beiden Standorten.
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