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Menü-Gabel "Vivendi"

Menü-Gabel "Vivendi" Menü-Gabel aus der Serie "Vivendi".

Das schlichte und zeitlos elegante Menübesteck „Vivendi” von Paul Wirths aus Solingen ist aus hochwertigem, spülmaschinenfesten Chrom-Nickel-Edelstahl 18/10 produziert. Die Griffe sind mattiniert. Materialstärke 3 - 4 mm.
Verfügbarkeit: Sofort lieferbar
7,50 EUR
 incl.19 %UST zzgl.
Preis pro Stück.
Art.Nr.: 100247
Die heutige Paul Wirths GmbH & Co. KG wurde 1926 von Herrn Paul Wirths gegründet. In den ersten Jahren war das Unternehmen mit 5 Mitarbeitern für die ansässige Solinger Besteckindustrie als Lohnschleiferei tätig. In den Folgejahren wurden neben den Oberflächenarbeiten auch die Rohwarenfertigung für bekannte Besteckmarken übernommen.

In den 50er Jahren startete das Unternehmen mit eigenen Modellserien und baute ein eigenes Vertriebsnetz auf. In den Solinger Produktionshallen wurden die Besteckteile von der Rohware über Schleiferei bis zur Galvanik selbst gefertigt. Das schnell wachsende Unternehmen beschäftigte in den Folgejahren bis zu 200 Mitarbeiter.

In den 60er Jahren wurde das Exportgeschäft ausgebaut. Neben den eigenen Besteckserien produzierte die Paul Wirths GmbH & Co. KG für einige internationale Unternehmen hochwertige Tafelgeräte und baute die Fertigung weiter aus.

In seiner 75-jährigen Entwicklung hat sich unser Unternehmen als Anbieter von Qualitätsbestecken einen Namen gemacht und im Facheinzelhandel etabliert.

Heute sind Paul Wirths Produkte bekannt für hohe Qualität. Weiterhin werden in der Solinger Produktionsstätte hochwertige Qualitätsbestecke auch für andere Besteckanbieter gefertigt.

Die Paul Wirths GmbH & Co. KG unterhält moderne Fertigungsstätten für Bestecke. Zum Teile haben computergesteuerte Automaten die aufwendigen Handarbeiten übernommen. Dennoch sind für viele Arbeitsschritte, die zur Herstellung eines Qualitätsbesteckes benötigt werden, die handwerklichen Fähigkeiten von spezialisierten und in Solingen ausgebildeten Facharbeiter unerläßlich.

Das 1926 gegründete Unternehmen versteht sich als Anbieter von Markenprodukten, die in Gestaltung, Qualität und Gebrauchsnutzen höchsten Ansprüchen eines internationalen Marktes gerecht werden.

Um diese Ansprüchen zu erfüllen, arbeitet die Paul Wirths GmbH & Co. KG mit zahlreichen namhaften Industriedesignern in der ganzen Welt zusammen. Unter dem Namen Paul Wirths werden heute über 30 Besteckserien auf allen Kontinenten vertrieben.

Materialkunde

Edelstahl
Als Edelstahl bezeichnet man alle Stahllegierungen, die, im Gegensatz zu Eisen und "einfachem Stahl", nicht rosten. Dies wird dadurch erreicht, daß man dem Eisen weitere bestimmte Mengen Metalle zulegiert, vor allem Chrom und Nickel.

Das Eisen und seine Legierungen haben jeweils eine spezifische kristalline Struktur. Die des Eisens und niedrig legierter Stähle wird als "ferritisch" bezeichnet und ist magnetisch. Mit Chrom und Nickel legierte Edelstähle bilden ein sogenanntes "austenitisches Kristallgitter" aus. Sie sind nicht mehr magnetisierbar. Dadurch steht dem Verbraucher eine Möglichkeit zur Verfügung, selbst festzustellen, ob er einen niedrig legierten und damit weniger widerstandsfähigen oder aber einen hochlegierten korrosionsbeständigen Stahl vor sich hat.

Das in den nichtrostenden Stählen enthaltene Chrom beziehungsweise Chrom-Nickel-Gemisch reagiert mit dem Sauerstoff der Luft zu den entsprechenden Metalloxiden. Diese bilden auf der Stahloberfläche eine dünne Schutzschicht. Sie ist durchscheinend, sehr dicht und haftet fest auf dem metallischen Untergrund. Der Stahl verhält sich daher passiv gegenüber chemischen Einflüssen. Er rostet nicht und ist widerstandsfähig gegenüber Lochkorrosion und anderen korrosiven Einflüssen.

Qualität
Paul Wirths Produkte werden ausschließlich aus hochlegierten, nicht magnetisierbaren 18-/8er beziehungsweise 18-/10er Chrom-Nickelstählen hergestellt. Sie enthalten neben 18% Chrom auch 8 bis 10% Nickel. Solche Stähle sind gegen Lochkorrosion, die besonders durch Kochsalz aus Speiseresten und Regeneriersalz verursacht werden kann, beständig.

Bei der Herstellung der Paul Wirths Besteckteile kommt es während der Verarbeitung zu erheblichen mechanischen Beanspruchungen, die nicht zu einer Qualitätsänderung des Werkstoffs führen dürfen. Die sorgfältigen, materialschonenden Verfahrensweisen bei der Produktion sind deshalb auch hier eine gute Garantie für eine ausreichende Widerstandsfähigkeit gegenüber späteren Einflüssen in der Praxis.

Klingenstähle
Klingenstähle bestehen im wesentlichen aus niedriglegierten, magnetisierbaren Chromstählen, mit einem Zusatz von 1 bis 2% Molybdän. Auch Vanadium kommt dabei zum Einsatz. Sie sind, eine einwandfreie Verarbeitung vorausgesetzt, gegenüber den Bedingungen des maschinellen Geschirrspülens ausreichend stabil. Wichtig ist dabei vor allem, daß der während der Herstellung notwendige Prozessschritt einer Härtung der Klingen sorgfältig durchgeführt wird.

Hohlheft / Monoblock
Im Gegensatz zum üblichen "Hohlheft-Messer", bei dem Heft und Klinge aus unterschiedlichem Material gefertigt sind, bestehen bei der Monoblockware beide Teile aus demselben Material. Stahlgüte und Materialverarbeitung sind auch hier entscheidende Faktoren, so daß keine allgemeine Aussage über die Korrosionsbeständigkeit möglich ist. Jedoch ist Monoblockware, welche aus 12 bis 14-er Chromstahl gefertigt ist, stark lochfrassgefährdet und daher für das maschinelle Spülen nur bedingt geeignet.

Die hochwertigen Paul Wirths Besteckserien werden natürlich mit Hohlheftmesser angeboten, können aber z. T. und auf Wunsch auch mit Monoblockmesser geliefert werden.

Besteckpflege
Besteckpflege ist heutzutage mühelos, weil die meisten Bestecke für die Spülmaschine geeignet sind. Das gilt uneingeschränkt für Silberbestecke und Bestecke aus Chromnickelstahl. Chromstahlbestecke sind durch die Materialeigenschaften nicht absolut spülmaschinenfest. Daher werden unsere Besteckserien ausschließlich aus Chromnickelstahl (18/8 - 18/10) gefertigt.

Um uneingeschränkte Freude an den Paul Wirths Bestecken zu haben, ist es jedoch wichtig, die folgenden Pflegehinweise zu beachten:

1. Richtige Spülmitteldosierung
Die Gebrauchsanleitung des Spülmaschinenherstellers sollte eingehalten werden, insbesondere die Dosierung von Reinigungsmitteln und Klarspülern sowie das regelmäßige Nachfüllen von Regenerierungssalz. Öffnen Sie die Spülmaschine nach dem Spülvorgang.

2. So bald wie möglich säubern
Reinigen Sie Ihre Bestecke gleich nach dem Gebrauch. Speisereste, im besonderen Säuren (Essig, Früchte etc.) das Material angreifen können.

3. Besteckkorb locker füllen
Messer, Gabel und Löffel mit Griffen nach unten in den Besteckkorb stellen. Die Besteckteile nicht sortieren, denn die Wasserstrahlen der Spülmaschine erreichen die Besteckteile am besten, wenn diese locker, d.h. mit möglichst wenig gemeinsamer Berührungsfläche, im Besteckkorb stehen.

4. So bald wie möglich ausräumen
Etwa 10 bis 20 Minuten nach Ende des gesamten Spülganges einschließlich Trocknung sollten die Bestecke der Spülmaschine entnommen werden.

5. Bei Bedarf Metallpflege-Mittel verwenden
Fremdrost ("Flugrost"), Flecken und Rückstände, die vereinzelt auftreten können, sollten mit einem flüssigen Metallpflegemittel oder einer Zitronensäurelösung entfernt werden.
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